BEHANDLUNGSSPEKTRUM | INPP| PERSISTIERENDE REFLEXE
Wie zeigen sich persistierende Reflexe im Alltag?
Persistierende frühkindliche Reflexe können sich im Alltag auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Die Ausprägung und Kombination der Symptome ist individuell verschieden und hängt davon ab, welche Reflexe/ Reflexkombinationen noch aktiv sind.
Körperliche und motorische Auffälligkeiten
• Ungeschicklichkeit, häufiges Stolpern oder Anstoßen
• Schwierigkeiten mit Gleichgewicht und Koordination
• Verkrampfte oder sehr schlaffe Körperhaltung
• Schnelle Ermüdung bei körperlichen Tätigkeiten
• Probleme mit Feinmotorik (z. B. Schreiben, Basteln, Schneiden)
Lern- und Konzentrationsprobleme
• Kurze Aufmerksamkeitsspanne
• Schnelle Ablenkbarkeit durch Geräusche oder Bewegungen
• Schwierigkeiten, still zu sitzen
• Langsames oder anstrengendes Lesen und Schreiben
• Probleme mit der Auge-Hand-Koordination
Emotionale und soziale Auffälligkeiten
• Erhöhte Reizbarkeit oder emotionale Überreaktionen
• Ängstlichkeit oder Unsicherheit in neuen Situationen
• Geringe Frustrationstoleranz
• Rückzug oder soziale Unsicherheit
• Schwierigkeiten mit Selbstregulation
Verhalten im Alltag und in der Schule
• Unruhe oder übermäßiger Bewegungsdrang
• Impulsives Verhalten
• Schwierigkeiten bei Übergängen (z. B. Aufgabenwechsel)
• Probleme mit Struktur, Organisation und Zeitmanagement
Wahrnehmungsbezogene Auffälligkeiten
• Über- oder Unterempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht oder Berührungen
• Probleme mit der Körperwahrnehmung und Raumorientierung (z. B. „ungeschicktes“ Einschätzen von Abständen)
• Schwierigkeiten, Reize zu filtern
Diese Symptome sind mögliche Hinweise darauf, dass frühkindliche Reflexe noch aktiv sein könnten und die neurologische Reifung noch Unterstützung benötigt.
Neuromotorische Entwicklungsförderung kann besonders dann in Betracht gezogen werden, wenn:
• mehrere der genannten Auffälligkeiten über einen längeren Zeitraum bestehen
• sich die Schwierigkeiten trotz Übung, Förderung oder Reife nicht deutlich verbessern
• das Kind im Alltag, in der Schule oder im sozialen Umfeld sichtbar belastet ist
• große Anstrengung nötig ist, um scheinbar einfache Aufgaben zu bewältigen
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