BEHANDLUNGSSPEKTRUM | DENTOSOPHIE | LOGOPÄDIE UND DENTOSOPHIE
Logopädie und Dentosophie – ein unschlagbares Doppel
Die Integration von Dentosophie in die logopädische Therapie ermöglicht es, funktionelle und strukturelle Aspekte gleichzeitig zu behandeln. Diese Kombination führt zu nachhaltigen Therapieerfolgen. Durch die Kombination aus Dentosophie und „klassischer“ myofunktioneller bzw. logopädischer Therapie können folgende Ziele schneller erreicht werden:
- 1. Optimierung der Nasenatmung/ Abbau der Mundatmung: Förderung der Nasenatmung zur Reduzierung von Atemwegsinfektionen und Allergien. Nur die Nasenatmung versorgt den Körper und das Gehirn perfekt mit Sauerstoff.
Die Atmung durch die Nase ist aber weit mehr als ein natürlicher Atemweg – sie unterstützt die gesunde Funktion von Mund, Kiefer und Gesicht. Sie filtert, befeuchtet und erwärmt die Luft, schützt die Atemwege und fördert eine ausgeglichene Gesichts- und Kieferentwicklung. Zudem aktiviert sie den Parasympathikus – unser inneres Erholungsprogramm – und trägt zu einem ruhigeren, erholsameren Schlaf bei. - 2. Korrektur des Schluckmusters: Etablierung eines physiologischen Schluckvorgangs zur Unterstützung des Kieferwachstums. Der korrekte Schluckakt ist wichtig für gerade Zähne, die Entspannung der Kaumuskulatur, eine ausgeglichene Unterkieferposition, die Belüftung des Mittelohres uvm.
- 3. Verbesserung der Zungenbeweglichkeit und Zungenruhelage: Training der Zunge und um eine optimale Position im Mundraum einzunehmen. Eine physiologische Zungenfunktion sorgt für gutes Kieferwachstum und gesunde, gerade Zähne. Außerdem beeinflusst sie unsere Kopf- und Körperhaltung, hilft bei der Aufrichtung des Körpers und sorgt für die Aktivierung des Parasympathikus. Sie hat also Einfluss auf unser gesamtes Nervensystem. Liegt die Zunge oben am Gaumen (Zungenruhelage), wird unser Köper durch die Faszienkette Deep Front Line vom kleinen Zeh bis zum Schädel aufgerichtet.
- 4. Förderung des beidseitigen Kauens: Gleichmäßige Belastung der Kiefergelenke durch alternierendes Kauen. Beidseitiges, federndes Kauen sorgt für eine gleichmäßige Belastung der Kiefergelenke, gute Durchblutung und Gewebestimulation und greift über die Prämaxilla auf die Schädelstruktur über.
- 5. Stärkung des Lippenschlusses: Vermeidung von Mundatmung und Unterstützung der Nasenatmung. Wird hingegen überwiegend durch den Mund geatmet, kann das weitreichende Folgen haben. Der Mundraum trocknet aus, was das natürliche Gleichgewicht der Mundflora stört. Dies begünstigt nicht nur Mundgeruch, sondern auch die Entstehung von Karies und Zahnfleischproblemen.
Darüber hinaus bleibt bei der Mundatmung der Kiefer oft leicht geöffnet, was langfristig die Stellung der Zähne und das Wachstum des Oberkiefers beeinflussen kann. Besonders bei Kindern kann dies zu Zahnfehlstellungen und einer ungünstigen Entwicklung des Gesichtsschädels führen. Auch wiederkehrende Mittelohrentzündungen, chronische HNO-Beschwerden oder eine erhöhte Allergieneigung stehen häufig in direktem Zusammenhang mit einer gestörten Atemfunktion.
Die Dentosophie unterstützt gezielt die Umstellung auf die natürliche Nasenatmung – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Gesundheit, Ausgeglichenheit und einer optimalen Entwicklung des gesamten Kieferbereichs.
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